Die Lytro-Kamera macht Bilder, wo alle Schärfe-Ebenen in einem Bild aufgenommen werden und die Schärfe somit im Nachhinein definiert weden kann. Demos können mit einem aktuellen Web-Browser hier angeschaut werden: www.lytro.com/living-pictures
Noch etwas für Praktiker: Die Kamera soll im 1. Quartal 2012 zu einem Preis ab 399 USD erhältlich sein. Die Bilder sind interessant zum Ausprobieren am Bildschirm, aber ausgedruckt sei die Qualität tief.
Damit wir wieder einmal alles anders. Wie früher schon einmal: Mit dem Diafilm musste der Fotograf auf Anhieb richtig belichten. Mit dem Negativ-Film wurde es möglich, im Labor die Belichtung zu definieren, jedenfalls in einem gewissen Bereich von vielleicht +1/-2 Blendenstufen. Oder ist es eher vergleichbar mit der jahrzehnte alten 3D-Fotografie, die sich bis heute nicht durchsetzen konnte?



